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SG Buna Halle
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26. Helbra - SG BUNA

Landesklasse-Staffel 4 - Saison 2011/2012
26. Spieltag, 12.05.2012 | 15:00 Uhr


 SV Wacker Helbra - SG BUNA HALLE 

0 : 1 (0:0)



Tore: 0:1 Walther (89. min)

Zuschauer: 35

Aufstellung der SGB:


?

Althaus
[16]

Schumann
[3]

Franke
[2]

Schwarz
[14]

Walther
[15]

Volkhardt
[13]

Runge
[7]

Gerber
[9]

Sieb
[8]

Rath
[10]

Simon
[4]



Wechsel:
Minute <- ->
54.
Simon

Klüver


Verwarnungen: -


Aufstellung des SV Wacker:

Hortig - Jepp, Lampe, Otto (74. Baumann), Schepputt - Wakan, Kellner, Kratz, Gottschalk (Beutler), Langwinski - Harborth


Walther beschert Last-Minute-Sieg


Nachdem die Bunesen in der bisherigen Rückrunde gerade erst einmal gewinnen konnten und auch nur schlappe sieben Punkte eingefahren haben, wurde die Luft im Abstiegskampf nun wieder etwas dünner. Umso wichtiger war es deshalb beim im Tabellenmittelfeld platzierten SV Wacker Helbra etwas Zählbares, bestmöglich natürlich einen Sieg, mitzunhemen und einzufahren. Bunesen-Trainer Wolfgang Huth musste allerdings wieder einmal auf ein paar Spieler verzichten: Bensch, der immer noch verletzt ist, Ackermann und Pfeiffer, welche beruflich verhindert waren und der aus familiären Anlass fehlende Finsterbusch standen nicht auf der Liste.

Das Spiel verlief zum Anfang ein wenig schleppend. Die Hausherren übten sich darin das Spiel in die Hand zu nehmen, jedoch sprang erst einmal wenig geistreiches dabei heraus. Die Gäste aus Halle besannen sich zu Beginn darauf, aus einer stabilen Defensive ein Spiel zu gestalten. Zwar stand die Abwehr alles in Allem sicher, doch im Spiel nach vorn stockte der Bunesen-Motor noch. Die erste erwähnenswerte Chance ergab sich dennoch für die Huth-Elf. Ein Sieb-Freistoß fand den Kopf von Gerber. Der 1,70 kleine Mittelfeldmann konnte das Leder aber nur unzureichend platzieren, sodass Hortig ohne Probleme blieb (8.).
Die Gastgeber versuchten ihr Glück meist mit langen Bällen. Diese blieben zwar zumeist in der Abwehr der Bunesen stecken, jedoch rutschte hin und wieder einmal ein Ball durch. So auch in der 16. Minute, als Wakan aus etwas mehr als 16m abzog und den Ball auf den Querbalken setzte.
Auf der Gegenseite wurden die Neustädter erneut durch einen hohen Ball gefährlich. Aber Frankes Kopfball blieb drucklos und wurde leichte Beute für Hortig. Nach und nach übernahmen nun aber die Bunesen das Spiel und wurden auch endlich kreativer aus dem Spiel heraus. Jedoch hätte keine der beiden Mannschaften ein Tor im ersten Abschnitt verdient gehabt. Und so blieb es auch, nachdem Hortig mit einer glänzenden Parade ein Flanke von Sieb 14m vor dem Tor vor dem einschussbereiten Rath sich krallte, beim verdienten torlosen Remis nach 45 Minuten.

Halbzeit!

Im zweiten Durchgang übernahmen jetzt die Gäste das Kommando. So streifte kurz nach Wiederanpfiff ein Schuss des Neu-Stürmers Simon, der die ungewohnte Rolle als Stürmer anstatt als Verteidiger einnahm und bravourös meisterte, nur knapp am Pfosten vorbei. Nur wenig später wurde erneut Simon nach einem Pass von Volkhardt auf die Reise geschickt. Simon wurde aber noch von Jepp eingeholt, der diese brenzlige Situation gerade noch klären konnte. Von den Hausherren war in dieser Phase nichts bis gar nichts zu sehen. Gewannen sie mal die Bälle war allerspätestens Mitte der Bunesen-Hälfte wieder Schluss. In der 59. Minute war es wieder ein schneller Angriff der Gäste, der die Wacker-Abwehr zum wackeln brachte. Über die Stationen Volkhardt und Sieb kam der Zweitgenannte nach einem schnellen Haken mit Links zum Abschluss - aber wieder war Hortig, bester Helbraer, auf der Hut und bereinigte die Situation.
Nach einem geschickten Pass von Rath folgte gleich eine Doppelchance für Walther und Klüver. Beide wurde beim Abschluss noch so entscheidend gestört, dass sie nicht einschießen konnten.
Wiederum nur zwei Minute später, in der 66. Spielminute, kam dann auch noch Pech dazu - doppeltes Pech sogar. Nach wunderschönem Kombinationsspiel über die rechte Angriffsseite der Hallenser brachte Sieb den Ball nach innen. Aus spitzem Winkel versuchte sich Volkhardt - fast mit Erfolg. Der Ball sprang von einem zum anderen Innenpfosten (!) und von dort wieder zurück ins Feld. In der Schlussphase entwickelte sich quasi ein Powerplay der Bunesen. Die Helbraer kämpften aufopferungsvoll, doch der Kräfteverschleiß wurde mit zunehmender Zeit immer deutlicher. In der 74. Minute ergab sich dann die bis dato beste und deutlichste Chance für die Hallenser. Gerber setzte Volkhardt in Szene, der aus 9m nicht nur das Tor verfehlte, sondern auch den Blick für den ebenfalls gestarteten Sieb nicht hatte. Kurz darauf scheiterte Gerber an Hortig, nachdem dieser sich mit einem einfachen Doppelpass durch Wacker-Abwehr kombinierte.
Von den Hausherren kam nur noch ganz wenig. Trotzdem blieben sie in der Endphase gefährlich. Der eingewechselte Baumann, der noch einmal für Belebung auf der linken Angriffsseite der Helbraer sorgte, ließ die Bunesen noch einmal aufschrecken. Sein einer Volleyschuss wurde von Althaus pariert, ein weiterer stirch nur knapp am Althaus-Gehäuse vorbei (81. & 85.).
In der 89. Spielminute war es dann endlich soweit. Wieder einmal war es Walther, der seine Bunesen jubeln ließ. Doch von vorn: Nach einer guten Flanke, wieder einmal von der rechten Seite, von Sieb stoppte Volkhardt den Ball und übersah diesmal nicht den besser postierten Walther sondern bediente ihn mustergültig.  Walther hatte dann wenig Mühe aus gut 8m das Leder in die Maschen zu versenken. So traf Walther, der bereits in den vier Spielen zuvor jeweils als Torschütze glänzte zum viel umjubelten und hochverdienten Siegtreffer für die Bunesen kurz vor Ultimo. Mit dem Schlusspfiff versuchte es Gerber noch einmal mit einem Lupfer. Sein Schuss flog übers Tor und direkt danach war Schicht im Schacht!

Mit diesem zwar späten aber völlig verdienten Dreier im Auswärtsspiel bei Wacker Helbra, fuhren die Bunesen nach Abschluss aller Ergebnisse vom 26. Spieltag einen sehr wichtigen Sieg ein. Mit einer Niederlage wäre man mit dann nur noch vier Punkten Vorsprung auf Wippra wieder sehr nah an den Abgrund gekommen. So jedoch bleibt man mit sieben Punkten Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang in einer komfortablen Position im Kampf um den Klassenerhalt. Bei noch vier ausstehenden Partien war das zwar schon die halbe Miete, jedoch muss in den nächsten Spielen nachgelegt werden, um es endgültig zu festigen.
Einen Löwenanteil am Sieg hatte an diesem Wochenende endlich einmal wieder die Defensive, die nur ganz wenige Chancen zuließ.


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