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SG Buna Halle
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11. B-W Dölau II - SG BUNA

Stadtoberliga-Saison 2013/2014
11. Spieltag, 19.10.2013 | 12:00 Uhr

 SV Blau-Weiß Dölau II - SG BUNA HALLE 

3 : 1 (1:0)

 Lutz Blömeke
 Oliver Schunke, Alexander Sips


Tore: 1:0 Saylemez (27.), 2:0 Th. Richter (64.), 2:1 Rath (70.), 3:1 Th. Richter (88.)

Zuschauer: 45

Aufstellung der SGB:

Wachsmann
[1]

Franke
[2]

Pfeiffer
[10]

Schwarz
[14]

Runge
[7]

Rath
[9]

M. Volkhardt
[13]

Sieb
[8]

Gerber
[6]

Klüver
[5]

Walther
[15]


Wechsel:
Minute <- ->
38.
Runge

Steudtner


 Rath (3), Gerber (1), M. Volkhardt (1), Runge (1)


Aufstellung von Blau-Weiß:

Pohl - Wagner, D. Richter, Hirschfeld (85. Wolter) - Saylemez, Sabath, Drendel, König, Th. Richter - Oertel, Schmidt (74. Hartmann)



Erste Saisonpleite in Dölau

Erstmals in dieser Saison musste die SG Buna ohne Punkte den Platz verlassen. Beim 1:3 aus Bunesen-Sicht gab es für die Huth-Männer nichts zu holen. Die Niederlage kostet nicht nur den zweiten Tabellenplatz, sondern vergrößert den Abstand auf Tabellenführer Ammendorf II auf fünf Zähler.
In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit brachte Yunus Saylemez seine blau-weißen Mannen in der 27. Minute in Führung. Vorangegangen war ein völlig unnötiges Foul von Runge eben an jenen Saylemez im Anschluss an einen Einwurf auf der rechten Angriffsseite der Dölauer. Den fälligen Freistoß schnappte sich David Richter. Seinen stark getretenen Standard auf den zweiten Pfosten musste Saylemez nur noch über die Linie des Wachsmann-Gehäuses drücken. Wachsmann? Ja genau. Denn sowohl Althaus, der sich am Oberschenkel verletzt hatte, als auch der beruflich verhinderte Bensch standen nicht im Kader der Bunesen. Folglich rückte Wachsmann zwischen die Pfosten. Dennoch hatte auch Buna seine Gelegenheiten im ersten Abschnitt. In der 17. Minute ließ Sieb einen Walther-Pass auf Gerber durch. Der Linksaußen der Neustädter ließ seine Chance aus 7m halblinker Position fahrlässig liegen. Ebenso fahrlässig ging Walther mit seiner Gelegenheit in der 35. Minute liegen. Nach einer Flanke von Gerber verschätzte sich Sabath. Bunas Topangreifer konnte die sich bietende Gelegenheit jedoch nicht nutzen und zielte am Gehäuse vorbei. Schon zuvor platzierte er im Anschluss an einen Sieb-Freistoß das Spielgerät nicht genau genug. Aber auch die Hausherren wussten sich durch schnelle Konter immer wieder in Szene zu setzen. Die agile Doppelspitze um Oertel und Schmidt stellte Buna vor allem im ersten Abschnitt desöfteren vor Probleme. Trotz alledem hieß es zur Halbzeit 0:1. Allerdings musste das Trainergespann der Bunesen schon vor dem Pausenpfiff eingreifen. Der gelb-rot gefährdete Runge wurde in der 37. Minute schon durch Steudtner ersetzt.
Nach dem Seitenwechsel nahm Buna das Heft des Handelns mehr und mehr in die Hand. Ab der 55. Minute entwickelte sich ein wahres Powerplay, in dem sich Dölau nur noch mit Befreiungsschlägen zu helfen wusste. Es fehlten einzig die zwingenden Torabschlüsse. Frei nach dem Motto: "Wer nicht auf´s Tor schießt, kann nicht gewinnen", bot den Zuschauern exakt dieses Bild. Bis zum Strafraum der Hausherren hatte Buna alles im Griff. Dann aber war Schluss. Das Tor erzielte aber Blau-Weiß. Nach einem langen Ball klärte Gerber den Ball unzureichend in die Mitte und brachte Pfeiffer dadurch in arge Bedrängnis. Dieser konnte den Ball nicht mehr entscheidend klären und Thomas Richter bedankte sich mit dem 2:0. Das Spiel im zweiten Abschnitt war mit diesem Treffer völlig auf den Kopf gestellt worden.
Buna zeigte sich davon aber wenig geschockt und suchte sein Heil weiter in der Offensive. In der 70. Minute konnte Rath dann verkürzen. Nach einem Foul ca. 20m vor dem Pohl-Tor schnappte sich Gerber das Leder und setzte den Ball an den Querbalken. Rath setzte als erster nach und drückte den Ball über die Linie. Kurz darauf wurde Klüver in die Spitze geschickt, legte sich den Ball an Pohl vorbei. doch der Winkel wurde zu spitz. Sein Querpass ins Strafraumzentrum konnte allerdings auch kein Bunese entscheidend nutzen. Auch Siebs Freistoß, der Steudtners Kopf fand, fand nicht den Weg ins Tor. Stattdessen nahm Steudtner den besser postierten Walther und Franke die Einschusschance weg. Die letzte echte Torchance vergab Gerber. Beinahe die Kopie vor dem 1:2 Wieder halblinke Position, diesmal 18m vom Tor entfernt. Ohne Druck setzte er das Leder schwach über den Kasten. Stattdessen konnte sich Dölau nochmal aus der Drucksituation befreien und das entscheidende 3:1 erzielen. Über die rechte Angriffsseite konnte Buna nicht klären. Die Flanke in die Mitte fand erneut Thomas Richter, der unbedrängt auf 3:1 stellte.
Mit dieser Niederlage verabschieden sich die Neustäder erst einmal aus dem Aufstiegsrennen. Vor allem auswärts muss das Huth-Team nun voll durchstarten, um sich die Chance auf den Spitzenplatz wieder wahren zu können. Kommenden Samstag gastiert der Tabellenletzte aus Nietleben dann an der Lilienstraße. Alles andere als ein Sieg wäre eine bitterböse Enttäuschung.

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