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18. TSG Wörmlitz-Böllberg - SG BUNA

Stadtoberliga-Saison 2013/2014
18. Spieltag, 08.03.2014 | 15:00 Uhr


 TSG Wörmlitz-Böllberg - SG BUNA HALLE 

0 : 1 (0:0)

 Julian Rosenberger
 Peter Potsdawa, Fabian Seifert


Tore: 0:1 Rath (86.)

Zuschauer: 35

Aufstellung der SGB:

Althaus
[16]

Franke
[2]

Wachsmann
[3]

Klüver
[5]

Wagner
[11]

Rath
[9]

Gerber
[6]

H. Volkhardt
[13]

Sieb
[8]

Walther
[15]

Prellwitz
[4]


Wechsel:
Minute <- ->
73.
H. Volkhardt

M. Volkhardt
82.
Walther

Schmidt


 -


Aufstellung der TSG:

Reiser - Ahrens, Jäntsch, Barnack (86. Schwab) - Knabe (86. Barlage), Grundmann, Spanier, Siewert, Soto - Stevanovic, Stets

Die Gewinner des Spieltages


Es war ein Spieltag, der voller Spannung und Emotionen war. Und auch die Bunesen trugen ihren Teil zu diesem bei. Letztlich waren die Huth-Männer mit ihrem 1:0-Auswärtssieg der Gewinner des 18. Spieltages. Nach dem Unentschieden im Spitzenspiel zwischen der Ammendorfer Reserve und dem VfB Lettin und der Niederlage von Dölau II beim FSV 67 II verkürzte die SGB den Rückstand auf Spitzenreiter Ammendorf II auf einen Zähler und schoben sich gleichzeitig noch auf Rang zwei nach vorn.
Auch die Auswärtsaufgabe bei der TSG Wörmlitz-Böllberg erwies sich als die erwartet schwere Hürde. Gegen körperlich robuste Hausherren taten sich die Bunesen zwar schwer, hielten aber dennoch gut dagegen und nahmen den Kampf von der ersten Minute an. Buna begann auch gleich schwung- und druckvoll. Was fehlten waren die klaren Torchancen. Die erste Gelegenheit ergab sich für Heiko Volkhardt, der diesmal die linke Außenbahn beackerte. Nach Siebs Pass durch die Gasse schloss er aber etwas überhastet und gleichzeitig zu ungenau ab, sodass aus Torschuss nur Torschüsschen wurde. Nach knapp zwanzig Minuten schaffte es aber der Hausherr aus Wörmlitz die Partie ausgeglichener zu gestalten. Aber auch der TSG fehlten die klaren Gelegenheiten, um einen Treffer zu erzielen. Aus zahlreichen Standards machten die Gastgeber insgesamt deutlich zu wenig. Die beste und zugleich einzige Torchance ergab sich nach 32 Minuten für Toptorjäger Soto, der im letzten Augenblick noch von Wagner geblockt werden konnte. In den letzten zehn Minuten des ersten Abschnitts kamen die Bunesen dann zu einigen Abschlüssen, die ihnen zuvor fehlten. Meist war am Sechzehner der TSG Schluss mit lustig. Klüvers Abschlüsse, Prellwitz' Freistoß und Siebs Torschuss aus spitzem Winkel verfehlten allesamt das Ziel. Die beste Gelegenheit, bei der Unruhe im Strafraum der Hausherren aufkam, ergab sich in der 39. Spielminute. Heiko Volkhardt brachte den Ball von seinerlinken Seite flach Richtung Elfmeterpunkt, wo sich die Chance für Walther ergab. Doch aus bester Position traf dieser den Ball, auch aufgrund der schweren Platzverhältnisse, nicht.
Im zweiten Abschnitt änderte sich am Bild wenig. Buna war weiterhin bemüht, tat sich aber gegen den robusten Gegner und auf dem holprigen Untergrund teilweise schwer. Die TSG probierte es oft über die Stationen Siewert, Stets und Stevanovic. Doch auch Bunas Defensive um Wachsmann entpuppte sich wieder einmal als echtes und resolutes Bollwerk, das den Hausherren kaum Möglichkeiten zur Entfaltung gab. Wie auch im ersten Abschnitt hatte die Patzner-Elf außer Standards nicht viel zu bieten. All jene Freistöße wurden zu ungenau gezielt, sodass Althaus im Spiel nicht ein einziges Mal richtig eingreifen musste und geprüft wurde. Auch auf der Gegenseite taten sich Bunesen weiter schwer echte und klare Gelegenheiten zu inszenieren. In der 57. Minute ergab sich für Heiko Volkhardt nahezu eine Kopie der Gelegenheit aus Halbzeit eins. Doch anstatt sich den Ball auf seinen starken Linken zu legen, machte er einen Haken zu viel und verpasste bei seinem Abschluss mit Rechts eine bessere Abschlussmöglichkeit. Mit zunehmender Spielzeit erhöhten die Bunesen den Druck. Die TSG zog sich immer weiter zurück und beschränkte ihre Offensivaktionen auf Konter. Die Führung auf dem Fuß hatte dann Prellwitz, und das gleich zweimal. In der 75. Minute steuerte er allein auf Schlussmann Reiser zu, der zunächst rauskam und Prellwitz damit entscheidend irritierte. Anstand noch einige Meter zu gehen entschied sich Bunas Angreifer für den Heber, der ihm allerdings gründlich misslang. Nur fünf Minuten später dann der nächste Riese. Nach Gerbers etwas zu langen Freistoß schien der Ball sichere Beute für Reiser zu sein, der ihn aber wieder fallen ließ. Prellwitz stand dahinter und hatte die Chance den Ball im leeren Tor unter zu bringen. Jedoch zeigte er sich etwas überrascht und zielte vorbei. Es schien, als hätte er die große und möglicherweise schon letzte Gelegenheit auf den Sieg verpasst.
Und beinahe hätte sich das Ganze noch gerächt. Nach einem Angriff über die linke Seite der Wörmlitzer kam der Ball in die Mitte zu Siewert, der zusammen mit Stets nur noch Klüver und Wachsmann gegen sich sah. Doch Wachsmann konnte Wörmlitz' Kapitän den Ball in höchster Not abluchsen und klären. Den enschließenden Distanzschuss setzte Knabe über das Tor. In der 86. Minute dann die entscheidende Spielszene: Nach ruhigem Aufbauspiel fand Franke Sieb im Zentrum, dieser sah die Lücke für den gestarteten und kurz zuvor eingewechselten Schmidt, der zur Grundlinie zog. Sein Flankenluper wurde immer länger und länger für Reiser, der den Ball nicht mehr entscheidende abwehren konnte. Rath lauerte am langen Pfosten und schickte den Ball aus spitzem Winkel in Richtung Tor. Dort wurde dieser von einem Verteidiger abgewehrt. Die Frage: Drin oder nicht drin? Zunächst ging es weiter, denn auch der Abpraller landete wieder bei den Bunesen. Und plötzlich ein Pfiff - was war passiert? Schiedsrichter Rosenberger entschied dank seines Funkes nach Kommunikation mit seinem Assistenen auf Tor für Buna. Für die einen bedeutete es großer Jubel, für die anderen jede Menge Frustration, die sich gegenüber dem Schiedsrichtergespann entlud. Minutenlange Diskussionen entstanden, am Ende allerdings ohne Erfolg. Denn der Treffer von Rath hatte Bestand und auch nach dem Abpfiff wurde von mehreren Zuschauern bestätigt, dass der Ball die Torlinie deutlich und mit mehr als einer Umdrehung überschritten hatte. Und auch die letzten Minuten überstanden die Bunesen schadlos.
Mit diesem 1:0-Auswärtssieg polieren die Huth-Männer nicht nur weiter die Auswärtsbilanz auf, sondern konnten auch das fünfte Spiel in Serie gewinnen. Zugleich ist Schlussmann Althaus seit 440 Minuten ohne Gegentreffer. Die Rückrundentabelle führen die Bunesen im Stile eines echten Minimalisten mit 9 Punkten und 3:0 Toren an. Am kommenden Samstag steigt dann das Spitzenspiel Stadtoberliga. Dann ist Spitzenreiter Ammendorf II zu Gast an der Lilienstraße!

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