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POKAL: SG BUNA - Turbine Halle

Krombacher Pokal des SFV Halle - Saison 2012/2013
Viertelfinale, 31.10.2012 | 13:00 Uhr


SG BUNA HALLE - Turbine Halle 

1:2 (1:2)


Tore: 0:1 Chukwuemeka (2.), 1:1 Ackermann (12.), 1:2 Quaiser (28.)

Zuschauer: 35

Aufstellung der SGB:

Althaus
[1]

Klüver
[5]

Franke
[2]

Schwarz
[14]



?


Steudtner
[8]

Schumann
[3]

Ackermann
[12]

M. Volkhardt
[13]



?


Ilgner
[4]

Bensch
[10]

Kuliyevych
[7]



Wechsel:
Minute <- ->
46.


?


Steudtner



?


Finsterbusch
70.
M. Volkhardt



?


Schmidt



 Franke, M. Volkhardt, Schwarz


 Klüver


Aufstellung von Turbine:

Weinhold - Wehrmann, Damisch, Voß, Preusche - Quaiser (70. Gröger), Schumann, Sieber, Ali (80. Schramm) - Adnan Attia (10. Donath), Chukwuemeka



Schluss im Pokal:
Buna verliert Grottenkick gegen Turbine



Vor dem Viertelfinalmatch gegen Turbine musste Buna-Co-Trainer Werner Vetter erst einmal den Lumpensammler machen: Weil die Liste der Buna-Ausfälle ebenso lang wie prominent besetzt war, hatte Vetter gut zu tun, aus den restlichen Spielern zumindest eine halbwegs schlagkräftige Truppe zusammenzukratzen. Die fehlenden Sieb, Gerber, Pfeiffer und Prellwitz (plus alle altbekannten Langzeit-Validen) wurden durch eine bunte Truppe ersetzt, die sich aus Spielern der Zweiten (Steudtner, Schmidt), einem A-Jugendlichen (Ilgner) und einem völlig unverhofften Comeback-Mann (Finsterbusch) zusammensetzten. Und so zusammengewürfelt, wie die Bunesen-Elf auf dem Papier aussah, präsentierte sie sich dann auch auf dem Platz: Nach 90 Minuten Fußball zum Abgewöhnen stand ein verdienter 1:2 Auswärtssieg für Turbine Halle auf dem Spielbericht. Das wars für Buna im Kreispokal. 

Schon nach zwei Minuten klingelte es zum ersten Mal im Buna-Gehäuse. Althaus konnte eine schwache Flanke des agilen Attia nicht festhalten und klatschte dem zweiten Turbine-Stürmer, Chukwuemeka, den Ball vor die Füße. In den folgenden Minuten kam Buna überhaupt nicht zurecht. Spielerzuweisung? Kaum erkennbar. Ballbehandlung? So schlecht wie lange nicht mehr. Und trotzdem gab es in der zwölften Minute  nochmal Grund zu Optimismus, als aus dem Nichts der Ausgleich für die Neustädter fiel. Buna hatte irgendwie Ecke, Volkhardt flankte auf gut Glück, da stand Ackermann im Strafraum, tankte sich hoch und wummerte seinen Kopfball a la Finsterbusch in die Maschen. Doch in der Folge kam Buna weiter nicht zurecht, stolperte von einem verlorenen Zweikampf in den nächsten und rieb sich auf. Folgerichtig der erneute Führungstreffer für Turbine in der 28. Minute, als Schumann seinen Gegenspieler Quaiser bei einer Ecke laufen ließ und dessen Kopfballtor nur noch von weitem bestaunen konnte. 

Zur Halbzeit versuchte Vetter, mit einem taktischen Wechsel das Spiel der Gastgeber noch einmal zu beleben. Sein Rezept: Steudtner raus, Finsterbusch rein, alles nach vorne. Es wurde ein undankbares Comeback für Finsterbusch, denn bis auf zehn Minuten nach der Pause, in denen sich die Bunesen zumindest ein paar Ecken und Halb-Torschüsse (Finsterbusch, Kuliyevych) erarbeiteten, zeigte sich die Mannschaft genauso mies wie in der ersten Halbzeit. Hätte Turbine an diesem Tag mehr Konsequenz und Willen an den Tag gelegt, es wäre vermutlich ein richtig bitterer Tag für die Neustädter geworden. So ließ Turbine noch reihenweise Torchancen  liegen, allein Abwehrboss Franke zeigt noch eine annehmbare Leistung im kämpferischen Bereich. Kurz vor Schluss setzte Klüver dem Ganzen noch die Krone auf, indem er sich für eine ausgedehnte Meckereinlage gleich zwei gelbe Karten verdiente und von Schiri Steffler frühzeitig zum Duschen geschickt wurde. Umso trauriger, dass das nicht einmal spielentscheidend war. Was bleibt als Fazit nach dieser Niederlage? Vielleicht nur, dass man in dieser Konstellation zum Glück wahrscheinlich nicht mehr so schnell zusammenspielen wird. 

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