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SG Buna Halle
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POKAL: SG BUNA - VfL Seeben

Kicker Arena Stadtpokal 2013/2014
1. Runde, 28.08.2013 | 18:00 Uhr

 SG BUNA HALLE - VfL Seeben 

5 : 7 (4:4; 0:1)

 Martin Kraus
 Tommy Rudolf, Sebastian Günther


Tore: 0:1 Allert (43.), 1:1 Ilgner (48.), 1:2 & 1:3 Weißenborn (58. & 59.), 2:3 Klüver (68.), 2:4 Henze (72.), 3:4 Schumann (84.), 4:4 Wachsmann (89.), 4:5 Janowicz (93.), 4:6 Weißenborn (109.), 4:7 Weber (110.), 5:7 Klüver (111.)

Zuschauer: 30

Aufstellung der SGB:

Bensch
[1]

Franke
[2]
?

Wachsmann
[25]

Schwarz
[14]

Schumann
[3]

M. Volkhardt
[13]
?

Ilgner
[27]

Wagner
[11]
?

Schmidt
[8]

Klüver
[5]

Kuliyevych
[7]


Wechsel:
Minute <- ->
46. ?

Schmidt
?

Steudtner
61.
Schwarz
?

Zedler


 M. Volkhardt (75. wdh. Foulspiel), Wagner (94. Meckern)


Aufstellung des VfL:

Göth - Terre (115. M. Märker), Löber, Bönisch, A. Märker - Naumann, Allert (73. Janowicz), Henze - Weißenborn, Weber, Höhn



Das Fußballfest von Neustadt: Zwölf Tore und ein Sonnenuntergang


Licht aus, Fußballfest an. Als Schiri Martin Krause gegen 20.40 Uhr den Abpfiff zum Pokal-Spektakel zwischen Buna und Seeben lieferte, war es längst dunkel geworden im flutlichtlosen Buna-Sportpark. Und alle nachtblinden Fans wussten, dies war der erste große Höhepunkt der jungen Saison: Zwölf Tore, zwei Platzverweise, eine Verlängerung zur düsteren Geisterstunde – der Fachmann nennt es Fußball-Hit.    

Dabei lief die Fahrt in der Buna-Geisterbahn zunächst nur stockend. Schiri Krause pfiff verspätet an, bemängelte unausgedrucktes Spielprotokoll sowie Stutzenfarbe der Bunesen. Bedeutete verzögerter Anpfiff, ergo Lichtprobleme bei Verlängerung. Zunächst jedoch Romantik beim Sonnenuntergang in Halbzeit eins. Buna startete defensiv träumerisch, wirkte unsicher. Im Vorwärtsgang kam Gefahr über Bunas Klüver, der zunächst selbst knapp scheiterte (18. Minute) und kurz darauf Schumann bediente, mit gleichem Ergebnis. Hart aber herzlich war Seebens Antwort vor der Pause, als Allert einen Konter zur Führung einnetzte.  

Schon verdunkelte sich der Himmel und Huths Stimmung. Zwar traf Ilgner per feinem Freistoß direkt nach der Pause zum Ausgleich (48.), doch mit einem Doppelschlag warf Seebens Weißenborn die Pläne des Buna-Coaches postwendend um (58., 59.). Bei einsetzender Dämmerung begann nun endgültig die düstere Gruselshow an der Lilienstraße: Ein offener Schlagabtausch, mit Spielern auf beiden Seiten, die zwischen Kabinettstückchen und Versagens-Ängsten schwankten. Zunächst Buna: Schumann stocherte im Mittelfeld umher, bediente Klüver, dieser verwandelte sicher zum 2:3 (68.). Seebens Henze antworte vier Minuten später per Gewaltschuss aus 25 Metern, 2:4. Kurz darauf verspätetes Abend-Rot für Bunas Volkhardt, der für ein Foulspiel von Schiri Krause zum Duschen gebeten wurde. Und während im Fupa-Liveticker noch zu lesen war, Seeben spiele seine Überzahl nun „sehr clever“ aus, bekam der Horrorschocker im Buna-Sportpark die nächste überraschende Wendung. Sechs Minuten vor Schluss bediente Franke den mitgelaufenen Schumann an der Strafraum-Kante zum Anschlusstreffer; danach schickte Wachsmann mit seinem direkten Freistoßtor die siegessicheren Seebener schnurstracks in die Panikhölle (89.).

Jetzt war es richtig finster im Buna-Stadion. Hätte Buna mit der moralischen Überlegenheit zu diesem Zeitpunkt die Kraft für ein weiteres Tor gehabt, es wäre vorbei gewesen mit SeebenDoch es kam anders: Schiri Krause entschied, Wagner wegen Meckerns zum bereits duschenden Volkhardt zu schicken. Seeben nutzte in 30 Minuten Nachspielzeit seine Überzahl zu drei Toren, Klüver traf noch zum 5:7, und Fupa tickerte: „Der Ball ist nun auf der Gegenseite, vermutlich. Sobald er sich wieder auf unserer Seite befindet und wir ihnen sehen, berichten wir weiter“. Und nach 121 Minuten das schaurig-schöne Resultat „Das war's! 5:7 und das ohne Elfer! Wahnsinn...“

| JS


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