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25. SG BUNA - VfB Lettin

Stadtoberliga-Saison 2013/2014
25.Spieltag, 03.05.2014 | 15:00 Uhr


 SG BUNA HALLE - VfB 07 Lettin 

1 : 0 (1:0)

 Alexander Sips
 Markus Born, Rene Mühling


Tore: 1:0 Prellwitz (3.)

Zuschauer: 73

Aufstellung der SGB:

Althaus
[16]

Klüver
[5]

Schumann
[9]

Wachsmann
[3]

Ilgner
[27]

Gerber
[6]

Runge
[7]

Pfeiffer
[10]

Sieb
[8]

Prellwitz
[4]

Walther
[15]
 


Wechsel:
Minute <- ->
71.
Sieb

H. Volkhardt
88.
Prellwitz

Schmidt


 Wachsmann (3), Schumann (3), Prellwitz (1)


Aufstellung des VfB:

Gille - Schondorf, Heeger (44. Herzing), Fiebig - Strauss, Hellwig, B. Schmidt, Wötzel (46. Voß), Schulze (67. Kohlbach) - Gudert, A. Schmidt



Prellwitz mit dem goldenen Tor

Der Tag war für Timo Prellwitz ohnehin schon ein besonderer. Fiel doch das Spitzenspiel gegen den VfB Lettin genau auf den 28. Geburtstag des Angreifers der SGB. Und auch Coach Wolfgang Huth sollte mit dem vielleicht besten Geschenk nachträglich beschenkt werden. Am 01. Mai wurde der Verantwortliche der Bunesen 63 Jahre jung.
Geschenke wollten aber die beiden Kontrahenten von Buna und dem VfB Lettin nicht verteilen. Dementsprechend wurde das Spiel auch geführt. Mit teilweise harten und verbissenen Zweikämpfen gingen beide Teams aufeinander los. Am Ende gab es insgesamt sieben gelbe Karten und einige knifflige Situation für Schiedsrichter Alexander Sips. Den besseren Start erwischten aber die Bunesen. Und was für einen: Ilgner bediente den startenden Sieb, der das Auge für den am zweiten Pfosten postierten Prellwitz hatte. Das Geburtstagskind beförderte den schwer zu verarbeitenden Ball an Gille vorbei ins Tor. 1:0 nach nur drei Minuten! Dass dieses frühe Tor bereits den Endstand bedeuten würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand. In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel. Buna war leicht überlegen, den größeren Teil an Chancen hatten aber die Gäste aus Lettin. Beim ersten Kopfball nach knapp zehn Minuten prüfte Fiebig die Standfestigkeit der Buna-Defensive. Nach einem Eckball kam dieser frei zum Kopfball, setzte das Spielgerät aber neben das Tor. Selbiges Bild Mitte der ersten Halbzeit. Wieder Ecke, diesmal setzte sich Torkanonier Gudert per Kopf durch. Das Resultat war das gleiche wie zuvor - daneben. Zuvor gab es allerdings noch eine knifflige Szene auf der Gegenseite. Sieb hatte diesmal das Auge für den gestarteten Pfeiffer, der den anspruchsvollen Ball gut mitnahm, dann aber wohl regelwidrig vom, zu diesem Moment, letzten Mann Schondorf gebremst wurde. Statt sich fallen zu lassen, auf Elfmeter und dann auf Rot zu spekulieren, versuchte Pfeiffer zum Abschluss zu kommen. Doch dieser Vorteil ergab sich nicht und die Aktion, sowie die möglichen Folgen für den Lettiner Verteidiger verpufften. Nur fünf Minuten später musste Sips erneut schlichtend eingreifen. Gudert fuhr genervt den Ellenbogen gegen Runge aus und traf diesen am Kehlkopf. Doch sowohl Schiedsrichter Sips, als auch seine Assistenten sahen den Regelverstoß nicht, sodass sich Gudert bei ihnen bedanken konnte den Rest des Spiels nicht von der Tribüne aus betrachten zu müssen.
Kurz vor der Pause ergab sich für Pfeiffer die zweite Gelegenheit in diesem Spiel. Erst kam Prellwitz frei durch, über Umwege gelangte das Leder zu Pfeiffer, der keine Lücke durch die Verteidiger fand und ins von Gille verwaiste Tor einschießen konnte. Stattdessen ging der Ball nur knapp vorbei. Unmittelbar vor dem Pausentee mussten die Lettiner dann verletzungsbedingt wechseln. Für den angeschlagenen Heeger kam Herzing ins Spiel. Für den VfB ergaben sich im Laufe des ersten Abschnitts noch einige Distanzschüsse, die aber allesamt nicht zum gewünschten Erfolg führten. Gudert, Alexander Schmidt, Benjamin Schmidt und Helling scheiterten.
Nach dem Seitenwechsel hätten die Bunesen die Gäste aus Lettin fast zum zweiten im Spiel kalt erwischt. Wieder waren gerade einmal drei Minuten gespielt, als Pfeiffer zum Solo ansetzte. Von der Mittellinie an zog er an vier Lettinern vorbei und drang in den Sechzehner. Sein Schuss aus halblinker Position konnte im allerletzten Moment noch von einem Lettiner Abwehrmann entschärft werden, sonst hätte es vielleicht schon 2:0 gestanden. Mit zunehmender Spielzeit erarbeiteten sich nun die Gäste vom Heiderand ein Übergewicht. Die klareren Chancen hatten aber im zweiten Abschnitt die Huth-Männer. Nach 55 Minuten steckte Gerber auf Walther durch, der nur knapp an Gille scheiterte.
Dass Coach Huth nach rund 70 Minuten nicht nur der Atem stockte, sondern auch sein Herz kurz vorm Kollaps war, ist garantiert. Der nahezu fehlerfreie Schumann verschätzte sich bei einem langen Ball, Gudert lauerte bereits. Lettins Angreifer schnappte sich das Leder, umkurvte Althaus. Aus spitzem Winkel bekam er aber nicht genügend Präzision in den Schuss. Im Nachfassen hatte Althaus die Kugel dann sicher! Kurz darauf ersetzte Heiko Volkhardt den am Knie verletzten Sieb. Eine Diagnose steht am Montag an. Mit dem Wechsel und einigen Umstellungen ergab sich die Schlussoffensive der Stark-Truppe. Buna schaffte es kaum noch für Entlastung zu sorgen. Doch wenn man sich mal befreien konnte, wurde es stets gefährlich. So auch in der 81. Minute. Wieder war es der starke Prellwitz, der sich über links durchsetzte und von der Grundlinie auf Pfeiffer zurück legte. Sein Linksschuss aus neun Metern ging aber linksoben vorbei. So ging das Zittern also weiter. Lettin rannte an und wollte unbedingt den Ausgleich, doch weiter als bis zum Strafraum ging es meistens nicht. Bunas Defensive stand sicher, dazu kam ein jederzeit sicher auftretender Althaus, der ganz viel Ruhe ausstrahlte. Und dass Top-Torjäger Gudert kurz vorm Verzweifeln war, war in erster Linie ein Verdienst des überragenden Runge.
Das Zittern wurde auch mit der von Sips angezeigten fünfminütigen Nachspielzeit nicht unbedingt weniger. Doch selbst der bei einem Eckstoß aufgerückte Gille konnte den Umstand des Rückstandes nicht verändern. Die letzte Chance zur endgültigen Entscheidung ergab sich wieder für Walther, nachdem Gerber den Ball noch von der Seitenlinie kratzte und wunderbar Walthers Laufweg fand. Walthers Schuss mit dem rechten Außenrist parierte Gille spektakulär. Kurz darauf war Schluss.
Mit diesem knappen, zittrigen, aber nicht unbedingt unverdienten Sieg bauen die Bunesen die Tabellenführung aus. Da auch die Ammendorfer Reserve nur einen Punkt holte, haben die Neustädter derzeit vier Zähler vor dem VfB Lettin Vorsprung. Zunächst beruhigend, aber es sind immer noch fünf Spieltage zu absolvieren. Stolpern verboten!

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