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SG Buna Halle
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17. Brachstedt - SG BUNA

Landesklasse-Staffel 4 - Saison 2011/2012
17. Spieltag, 03.03.2012 | 15:00 Uhr

SG Blau-Weiß Brachstedt - SG BUNA HALLE

1 : 1 (1:0)



Tore: 1:0 Simon (34. min Eigentor), 1:1 Klüver (79. min)

Zuschauer: k.A.

Aufstellung der SGB:

Simon
[1]

Klüver
[5]

Franke
[2]

Schumann
[3]

Schwarz
[14]

Volkhardt
[13]

Gerber
[6]

Walther
[15]

Sieb
[8]

Steudtner
[9]

Ackermann
[11]


Wechsel:
Minute <- ->
46.
Volkhardt


?


Schüßler
87.
Sieb


?


Schneider


Verwarnungen: Klüver

Bunesen belohnen sich mit einem Punkt


Nach der Niederlage im ersten Rückrundenspiel gegen die LSG Lieskau stand für die Bunesen nun die schwere Auswärtsfahrt zum ungeschlagenen Tabellenführer von Blau-Weiß Brachstedt an. Und diese Auswärtsfahrt sollte nicht nur aufgrund der harten Nuss Brachstedt schwer genug werden. Denn neben dem beruflich verhinderten Chef-Coach standen Aushilfs-Chef Vetter auch die verletzten Bensch, Pfeiffer, Buschbeck und Rath nicht zur Verfügung. Zu allem Überfluss war auch noch der beste Knipser, Eric Finsterbusch, privat verhindert. So machte man sich berechtigte Sorgen über ein böses Debakel beim übermächtigen Gegner aus Brachstedt.

Doch diese Sorgen erwiesen sich nach 90 Minuten als unbegründet. Im Spiel fehlten den Hausherren gegen bissige Bunesen die Durchsetzungskraft und auch der Siegeswillen in letzter Konsequenz. Das Spiel jedoch verlief so, wie es alle erwarteten. Die Bunesen, stark angeschlagen in die Partie gegangen, standen tief und besannen sich auf den Catenaccio-Stil. Und das hatte zunächst wahren Erfolg. Der Tabellenführer biss sich die Zähne an den gut gestaffelten Bunesen aus, die mit einer Viererkette agierten. Die Hintermannschaft vor Aushilfstorwart Simon, eigentlich Feldspieler, verschob gut, machte die Räume eng und schaffte es immer wieder den finalen Pass zu verhindern. Nur Punde tauchte Mitte des ersten Abschnittes einmal gefährlich im Strafraum der Gäste auf. Doch anstatt den Abschluss zu suchen, versuchte er den Ball für Schöfthaler quer zu spielen - die falsche Entscheidung wie sich erwies, denn Franke klärte. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es dann Freistoß aus halblinker Position. Kluge versuchte den Ball in den Strafraum zu bringen, der Ball wurde länger und länger und klatschte an den langen Pfosten. Und dann wurden die Bunesen bitterböse bestraft. Denn vom Pfosten sprang der Ball direkt auf den Oberschenkel von Schlussmann Simon. Dieser hatte dabei keinerlei Chance zu reagieren und so spang der Ball vom Oberschenkel ins Tor. Dennoch bleibt zu erwähnen, dass Simon an diesem Treffer keinerlei Schuld hatte. 
Von den Bunesen kam in der ersten Hälfte nicht viel. Einige Kontermöglichkeiten wurde durch Ungenauigkeiten im Spiel nach vorn verhindert. Nur Sieb und Ackermann fanden einmal den Abschluss, blieben aber harmlos. Einzig kurz vor der Pause hatte Innenverteidiger Franke nach abgewehrter Ecke einfach mal abgezogen. Sein guter Schuss wurde aber noch leicht abgefälscht.

Im zweiten Abschnitt ersetzte Schüßler den verletzt ausgeschiedenen Volkhardt. Am Bild änderte sich jedoch wenig. Die Hausherren übernahmen das Kommando und die Bunesen besannen sich weiterhin auf die Defensivarbeit. Tatsächliche Chancen sprangen aber nicht heraus. Den Bunesen fehlten im Spiel nach vorne aber weiterhin die Durchschlagskraft. Einzig nach Standards wurden die Hausherren gefährlich. Punde und Schöfthaler scheiterten aber entweder an sich selbst oder am Schlussmann Simon. Doch nach einer guten Stunde wurden die Bunesen mutiger. Plötzlich bot man den Hausherren auch im Spiel nach vorn die Stirn. Vor allem über die Stationen Walther und Ackermann ging es gut nach vorne. Nach einem Offensivlauf des defensiven Gerber wurde dieser von Schöfthaler gefällt. Den anschließenden Freistoß trat Sieb aus dem Halbfeld in den Strafraum. Sein Freistoß konnte zunächst abgewehrt werden. Doch aus dem Rückraum rauschten Gerber und Klüver heran. Beide holten zum Distanzschuss aus. Doch Gerber zog zurück, Klüver nahm den Ball mit links an, zog ab und der Ball schlug unhaltbar für Guderitz im linken Toreck ein. Groß war der Jubel bei den Bunesen, auf der Gegenseite hatte der ein oder andere Brachstedter am liebsten im Boden versinken wollen. Gut zehn Minute vor Schluss schien die Sensation ganz nah. Brachstedt riss das Spiel in der Folge wieder an sich, doch auch weiterhin fehlte die Durchschlagskraft bei der besten Mannschaft der Liga. Buna ließ den Tabellenfüher verzweifeln und hatte sogar noch eine gute Möglichkeit das Spiel für sich zu entscheiden. Doch Gerber versuchte anstatt aufs Tor zu schießen den Ball auf den eingewechselten Schneider quer zu legen. Eine gute Chance zum Sieg wurde leichtfertig vertan. Aber Brachstedt kam nicht mehr entscheidend vor den Gäste-Kasten.
Einziger Wehrmutstropfen in einem über weite Strecken fairen Spiel war der Zusammenstoß von Walther mit einem Brachstedter in der letzten Minute. Während Walther einzig mit einer Beule und Schädelbrummen davon kam, holte sich sein Gegenspieler eine riesige Platzwunde ab. Schnell wurde der Verletzte von Medizinstudent Ackermann erstversorgt. 

Dieser eine Punkt gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner macht vor allem Mut für die anstehende Partie am kommenden Wochenende. Denn dann haben die weiterhin angeschlagenen Bunesen den nächsten Goliath vor der Brust. Dann geht es gegen den MSV Eisleben, momentan Tabellen-Zweiter mit drei Punkten Rückstand bei einem Spiel weniger. 

 

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