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15. MSV EisIeben - SG BUNA

Landesklasse-Saison 2014/2015
15. Spieltag, 06.12.2014 | 13:00 Uhr


 MSV Eisleben - SG BUNA HALLE 

3 : 1 (0:1)

 Falk Iser
 Andreas Sturm, Mark Thomas


Tore: 0:1 Gerber (39.), 1:1 Horlbog (66.), 2:1 Schuhmann (81.), 3:1 Baierl (83.)

Zuschauer: 54

Aufstellung der SGB:

Bensch
[1]

Franke (MK)
[2]

Schumann
[4]

Holtz
[12]

Ilgner
[17]

Runge
[7]

Gerber
[6]

Wachsmann
[3]

Wagner
[11]

Walther
[15]

Klüver
[5]


Wechsel:
Minute <- ->
76.
Klüver

Florian Sieb


 Franke (3), Gerber (2), Bensch (3)


Aufstellung des MSV:

Bellstedt - Kolch, Schuhmann, Baierl, Hausius (75. Pautsch) - Schwarzbach, Bloßfeld, Felske, Lemmnitz-Thenee (89. Stypa), Horlbog - Gebhardt (46. Bogmann)



Da war mehr drin...

 

Erster gegen Achter. Eigentlich eine relativ klare Angelegenheit, meint man. Wenn man sich das Endergebnis anschaut, könnte man auch meinen, dass sich der Spitzenreiter souverän durchgesetzt hätte. Doch die Bunesen machten es dem Tabellenführer lange schwer und schnupperten wenigstens an einem Punktgewinn. In einer hitzigen Begegnung setzte sich der MSV Eisleben dann aber im Schlussspurt mit 3:1.
Am Nikolaustag wollten die Bunesen nicht nur zum Geschenkeverteilen nach Eisleben reisen. Klare Prämisse: Die Serie von fünf ungeschlagenen Spielen in Serie soll ausgebaut werden und es soll etwas mitgenommen werden. Lange sah es gut aus, klappte aber am Ende nicht ganz. Mitgenommen wurde aber trotzdem etwas. Und zwar jede Menge Wut und Frust über ein unterirdisches Schiedsrichtergespann, dass hüben wie drüben keinerlei Linie hatte und mit Fehlentscheidungen auch zur Niederlage der Bunesen ordentlich beitrug.
Aber von Anfang an: Zunächst begann ein Abtasten auf beiden Seiten. Dem MSV fiel wenig kreatives ein. Oftmals nahm sich der Spitzenreiter mit hohen Bällen selbst aus dem Spiel. Aber auch die Bunesen versteckten sich nicht. Die Huth-Truppe versuchte früh zu stören und zwang den MSV damit auch zu den langen Bällen, die wenig Ertrag brachten. Nach einer Viertelstunde wurde es aber erstmals gefährlich. Aus der Defensive heraus wurde der Ball in die Tiefe auf den gestarteten Horlbog gespielt. Doch Bensch war wachsam und klärte im Pressschlag gegen Eislebens Angreifer. Die Hände musste Bensch erstmals in der 20. Minute zum Einsatz bringen. Nicht zu vergessen, Schiri Iser übersah zuvor ein klares Handspiel des Eislebener Kapitäns Bloßfeld. Anschließend kam es zum gefährlichen Spiel von Franke. Aus 15m Entfernung gab es indirekten Freistoß. Horlbog zog ab, Bensch riss die Fäuste hoch und hielt seine Mannen im Spiel. Im Gegenzug ergab sich für Wagner die erste Torannäherung für den Gast aus Halle. Und wiederum auf der anderen Seite strich Baierls Schuss knapp vorbei und brachte nur das Außennetz zum Zappeln. Den ersten Riesen hatte aber erneut Baierl auf dem Fuß. Bei der einzigen herausgespielten Großchance tauchte Baierl völlig frei vor Bensch auf, setzte die scharfe Hereingabe von rechts aber aus fünf Metern über das Fangnetz. Doch Buna schaffte es über die gesamte erste Halbzeit die Partie offen zu gestalten. Huths Männer versteckten sich nicht, spielten munter mit. Was fehlte war der letzte Pass und der anschließende Abschluss. Doch der Ball sollte den Weg ins Glück noch vor der Pause finden. 39. Minute: Buna kombinierte sich hervorragend über rechts durch, der Ball wurde dann zurückgelegt auf Ilgner, dessen Schuss noch geblockt wurde. Doch auch den zweiten Ball bekam ein Bunese, Gerber fackelte nicht lang und zog aus gut 20m ab. Bellstedt macht sich noch länger als er ohnehin schon ist, doch es reichte nicht. Der Ball schlug direkt neben dem Pfosten links unten ein.
Nach der Pause übernahm der Spitzenreiter deutlich das Kommando. Buna gelang es kaum noch sich zu befreien und selbst zu Torchancen zu kommen. Aber auch beim Spitzenreiter dauerte es lange, bis der letzte Pass dann auch mal saß. Distanzschüsse blieben weitgehend ungefährlich. Einzige Ausnahme der Knaller von Hausius zehn Minuten nach der Pause. Aus 23m nahm er sich ein Herz und schepperte die Kugel an den Querbalken. Bensch wäre geschlagen gewesen. Erst in der 66. Minute war es dann soweit. Horlbog wurde rechts freigespielt, hielt drauf und jubelte am Ende. Was war passiert. Ein eigentlich harmloser Schuss wurde von Schumann so unglücklich abgefälscht, dass Bensch keinerlei Abwehrchance mehr hatte - 1:1!
In den Folgeminuten machte der MSV ordentlich Dampf. Buna wurde hinten eingeschnürt und sah sich der Spitzenreiter-Offensive ausgesetzt. Trotzdem hatte die SGB die nächste Topchance, um das Spiel wieder zu eigenen Gunsten zu kippen. Wagner hatte die Möglichkeit, setzte seinen Schuss nur knapp mit links am rechten Pfosten vorbei. Es sollten die Minuten des Schiedsrichtergespanns folgen. Die ohnehin nicht auf der Höhe befindlichen Unparteiischen spielten eine gewichtige Rolle in der Schlussphase. Der Beginn wurde in der 80 Minute gemacht. Einen harmlosen Zweikampf zwischen Baierl und Runge entschied der Referee auf Foul und Freistoß für den MSV. Welches Foul da gesehen wurde, bleibt Isers Geheimnis. Anschließend wurde der Ball in Mitte geschlagen, Buna klärte zunächst, aber nicht entscheidend. So kam die Kugel zurück in den Sechzehner. Zu passiv verhaltend hatte die SGB keine Chance Schuhmann am Schuss zu hindern. Und dieser schlug oben im Knick ein, Bensch hatte keine Chance - 2:1. Nur drei Minuten darauf wurde Gerber von Bloßfeld im Aufbauspiel gefällt. Buna verlor anschließend die Kugel. Bensch, völlig in Rage, redete sich um Kopf und Kragen. Dafür gab es Gelb und erneut indirekten Freistoß für den MSV, diesmal aus 11m. Der erste Schuss wurde noch geblockt, den abspringenden Ball bekam aber Baierl vor die Füße und lochte zum 3:1-Endstand ein.
Am Ende mussten sich die Bunesen geschlagen geben. Und auch der Sieg ist für den MSV verdient. Nichtsdestotrotz war fürdie Neustädter mehr drin. Ein Punkt wäre durchaus realistisch gewesen. Unter dem Strich scheiterten die Neustädter aber auch an einem ganz schwachen Schiedsrichtergespann, dass über die gesamte Spielzeit keine Linie hatte und außerdem das Spiel mit bösen Fehlentscheidungen mitentschied.

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