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8. SG BUNA - Görzig

Landesklasse-Saison 2014/2015
8. Spieltag, 03.10.2014 | 14:00 Uhr

 SG BUNA HALLE - VfB Borussia Görzig 

1 : 2 (0:0)

 Jürgen Müller
 Marcel Wolf, Sebastian Brom


Tore: 0:1 Kuhle (66.), 1:1 Schumann (76.), 1:2 T. Nadolny (89. FE)

Zuschauer: 42

Aufstellung der SGB:

Bensch
[1]

Franke (MK)
[2]
 

Schumann
[3]

Klüver
[5]
 

Wagner
[11]

Gerber
[6]
 

Pfeiffer
[10]
 

Florian Sieb
[8]

Rath
[9]

Walther
[15]

Schmidt
[25]


Wechsel:
Minute <- ->
46.
Schmidt

Prellwitz
79.
Florian Sieb

H. Volkhardt


 Rath (2)


Aufstellung des VfB:

Falkenberg - Liebelt, Möckl, Gruß - D.Nadolny, T. Nadolny, Lehmann, Kutschera (79. Czerwinski), Müller (69. Grieger) - Tellensky, Kuhle


Elfer-k.o. in der Schlussminute

Zum Feiern war den Bunesen am Feiertag leider gar nicht zu Mute. Am 25. Jahrestag der Wiedervereinigung setzte es im 20. Liga-Heimspiel in Folge die erste Niederlage. Die Heimserie ist damit gerissen. Dass dies allerdings auf solch dramatische Weise geschah, konnte man zuvor nicht erahnen. 
Die Partie der beiden Aufsteiger begann munter. Buna versuchte das Spiel an sich zu reißen, Görzig probierte sich in schnellen Gegenstößen über die Außenbahnen. Was fehlte waren die Torchancen auf beiden Seiten. Den Anfang machte Görzig in der 18. Minute. Kuhles Schuss konnte Pfeiffer im letzten Moment noch zur Ecke abblocken. Nur zwei Minuten später hatte die SGB ihre erste Torchance zu verbuchen. Die ausschließlich nach Standards gefährlich werdenden Hausherren hatten bei Frankes Kopfball im Anschluss an eine mäßige abgewehrte Ecke der Borussia Pech, dass Keeper Falkenberg zur Stelle war und den immer länger werdenden Ball parierte. Doch anstatt diesen Kopfball als Start für weitere Chancen zu nutzen, erlahmte das Offensivspiel der Neustädter bis zur Pause mehr und mehr. Echte Chancen, vor allem aus dem Spiel heraus suchten die Zuschauer vergebens. Stattdessen kam der Gast aus Anhalt-Bitterfeld immer besser ins Geschehen. So bekamen Kuhle und David Nadolny eine Doppelchance Mitte der ersten Halbzeit. Kurz vor dem Pausentee bekam die VfB Borussia einen Freistoß aus 22m zugesprochen. Schumann wurde aus kürzester Distanz an die Hand geschossen, Liebelt war es egal und jagte die Kugel knapp am langen Ecke vorbei. Zwei Halbchancen durch Rath und Franke sind nur Randnotizen.
Nach dem Seitenwechsel nahmen die Hausherren zunächst das Heft des Handels in die Hand. Spielerisch gegenüber der ersten Halbzeit verbessert, fehlte es aber auch in dieser Phase am nötigen Zug zum Falkenberg-Tor. Spätestens am sechzehner verzettelten sich die Bunesen ein ums andere Mal. Gerbers Schüsse aus der Distanz fanden in Falkenberg seinen Meister. Und so kam es wie es dann eben kommen muss. Genau in diese Drangphase hinein fiel der zu diesem Zeitpunkt eher überraschende Führungstreffer für den VfB. Vorausgegangen war eine ganze Latte von Unzulänglichkeiten im Buna-Defensivverbund. So kam Görzig zu drei Ecken in Serie. Die erste wurde dabei von Gerber unnötig zur erneuten Ecke geklärt. Die zweite beförderte Wagner ebenso unnötig ins Toraus. Nach der zweiten hatte Buna obendrein noch Glück, dass Gerber Tellenskys Schuss noch blockte. Im Anschluss an die dritte Görziger Ecke schleuderte Müller zum x-ten mal das Leder per Einwurf weit in den Sechzehner. Sein Einwurf fand Kutschera. Im Pingpong tänzelte der Ball zwischen seinen und Pfeiffers Füssen umher. Letztlich versuchte Schumann zu klären, welcher postwendend zurück kam, Benschs Klärungsversuch per Fuß ging direkt auf Kuhle, der aus zehn Metern die Lücke im Getümmel an allen vorbei in die Maschen fand. Ein ebenso unnötiger wie dummer Gegentreffer für die Bunesen.
Nach dem Führungstreffer für die Gäste verlor die SGB etwas den Faden, den sie eigentlich nach der Pause ganz gut gefunden hatten. Doch in der 77. Minute sollten die Bunesen doch jubeln dürfen. Raths Eckstoß auf den zweiten Pfosten brachte Prellwitz wieder ins Zentrum, wo Schumann das Leder aus einem Meter nur noch über die Linie drücken musste. Nach dem Ausgleich wurde die Partie hektischer. Viele Fouls und jede Menge Gerede gingen einher. Buna selbst fehlte der Biss auf einen weiteren Treffer. Und auch die Görziger Borussia fand keine besonderen Mittel und Wege mehr um Bensch im Buna-Kasten nochmals ernsthaft zu prüfen. Alles sah nach einer gerechten Punkteteilung aus, bis zu jener 90. Spielminute. Ein harmloser Ball in den Sechzehner machte Schumann mit seinem Querschläger nochmal heiß. David Nadolny profitierte davon, doch Schumann spritzte gerade noch rechtzeitig dazwischen und klärte per Grätsche, D. Nadolny fiel und Schiedsrichter Müller entschied auf Anraten seines wie von der Tarantel gestochenen Assistenten auf Strafstoß. Welches Vergehen sein Assistent genau beobachtete weiß er wohl selbst nicht genau. Den mehr als strittigen Elfer nahm sich Kapitän Tobias Nadolny an und versenkte diesen zum Entsetzen aller Bunesen. Außer weiteren fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen gab es nichts nennenswertes mehr zu bestaunen an der Lilienstraße.
So entschied ein bis zu den Schlussminuten insgesamt souveräner Schiedsrichter das Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Dennoch müssen sich die Bunesen an die eigene Nase packen, herausgespielte Torchancen waren echte Mangelware. Daran gilt es bis zum Pokalviertelfinale nächsten Samstag gegen Turbine zu arbeiten. Trotz der Pleite bleiben die Bunesen vorerst Sechster.

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