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20. SG BUNA - Hettstedt

Landesklasse-Saison 2014/2015
20. Spieltag, 14.03.2015 | 15:00 Uhr


SG BUNA HALLE - FSV Hettstedt 
  1 : 3 (1:2)

Sebastian Lorenz
Peter Kaiser, Philipp Hielscher


Tore: 1:0 Gerber (13.); 1:1 Koplin (30.); 1:2 Dannat (38.); 1:3 Kudyba (86.)

Zuschauer: 32

Aufstellung der SGB:


Bensch
[1]
 
R. Rath
[7]
 
Franke (MK)
[2]

Holtz
[12]
Schumann
[5]

Flo. Sieb
[8]

Gerber
[6]

Pfeiffer 
[10]
 

Wagner
[11]
 

Prägert
[13]

Walther
[15]


Wechsel:
Minute <- ->
82.
Flo. Sieb

Schwarz


Gerber (3), Walther (6)/ Koplin, Braune

Aufstellung des FSV:

Bondia - Ziegner, Langwinski, Thiel - Sedivy, Braune (MK), Hoffmann, Lange (89. Dietrich) - Dannat (78. Ehrlich), Koplin, Kudyba (87. Diron)


Effektive Hettstedter bezwingen tapfere Bunesen



Am Ende der Partie gingen die Bunesen mit gesenkten Köpfen vom Feld. Ganz normal bei einer Niederlage. Gegen den klaren Favoriten aus Hettstedt musste man sich 3:1 geschlagen geben. Kein Beinbruch, aber an diesem Tage war viel mehr möglich als das. Am Ende scheitern die Bunesen auf dem eigenen Hartplatz am Pech in der Offensive und individuellen Fehlern in der Defensive. Tief stehen und schnelle Konter spielen. Das war die Devise der Bunesen für dieses Spiel, die in der Abwehr ungewohnt mit einer Viererkette agierten. Dementsprechend begann auch die Partie. Buna überließ Hettstedt das Zepter und machte die Räume eng. Der Tabellenzweite tat sich damit auch anfangs schwer. Trotzdem ergab sich die erste Gelegenheit gleich nach fünf Minuten. Hoffmanns Freistoß blieb in der Mauer hängen. Der Abpraller wurde erneut auf Benschs Gehäuse geschossen. Bunas Schlussmann hatte Probleme mit dem eigentlich harmlosen Ball und ließ prallen. Toptorjäger Kudyba löffelte den Ball aber aus 4 m über das Tor und vergab die Riesenchance zum frühen Tor. Dies erzielten stattdessen die Bunesen. Einen Freistoß von der Mittellinie trat René Rath. Der Ball rutschte durch auf Wagner. Bunas Linksaußen hatte frei vor Bondia noch die Ruhe und das Auge und bediente den noch besser postierten Gerber. Per Kopf versenkte dieser denn Ball im FSV-Kasten und brachte den Underdog in Führung. Es sollte die einzige echte Torchance für die Bunesen in Abschnitt ein bleiben. In der Folge das immer gleiche Bild. Auf schwer zu bespielenden Platz hatte Hettstedt gefühlt 80% Ballbesitz, ohne aber zu Torgelegenheiten zu kommen. So war es nach einer halben Stunde ein individueller Fehler, der den Hausherren die Führung brachte. Franke lief zunächst seinen Gegenspieler ab. Doch statt den Ball zurück in die Hettstedter Hälfte zu jagen, wollte er es spielerisch lösen. Ging in die Hose. Koplin bedankte sich und glich aus. Anschließend folgte die schwächste Phase der Neustädter. Anstatt auf holprigen Geläuf und gegen ein Spitzenteam der Liga einfachen Fußball zu spielen, wollte sich die SGB hinten raus kombinieren. Ein Beispiel dieses misslungenen Versuchs in der 38. Minute: Nach mehreren Kombinationen hinten rum brachte Bensch Bunas Linksverteidiger Schumann in arge Bedrängnis. Gegen drei Gegenspieler hatte Schumann anschließend das Nachsehen, der FSV bediente Dannat im Sechzehner, welcher das Leder sehenswert unten links neben dem Posten ins Tornetz setzte - 1:2. damit ging es bei Schmuddelwetter in die Kabinen.



In Halbzeit zwei sollte sich das Bild dann aber ändern. Doch die erste Torchance hatten erneut die Gäste. Wieder waren nur wenige Minuten gespielt, als Kudyba plötzlich frei vor Bensch auftauchte. Sein Abschluss prallte jedoch nur an Benschs Knie und so verpasste es der beste Torjäger der Landesklasse bereits früh den Deckel auf diese Partie zu machen. Es schien, als wäre diese Gelegenheit der Hettstedt der Weckruf für die Hallenser gewesen. Plötzlich spielte Buna mit und erarbeitete sich von Minute zu Minute ein Übergewicht. Die erste Chance bekam Walther nach 55 Minuten, der als einzige Spitze sich in alles hineinwarf und ein tolles Spiel machte. Sein Abschluss aus 15m Strich nur einen halben Meter am Tor vorbei. Spätestens jetzt hatte das Huth-Team Lunte gerochen. Wenig später setzte Wagner das Spielgerät aus 9 m über das Tor. Hettstedt wackelte, Hettstedt wankte gewaltig. Buna spielte exzellent, kombinierte ansehnlich, spielte schnell in die Spitze und gewann in dieser Phase alles im Mittelfeld. Es entwickelte sich ein klasse Spiel, bei dem die Zuschauer die nächste Chance wieder vor dem Hettstedter Tor sahen. Pfeiffers Ecke von links fand Walthers Kopf. Im Nachgang wackelte das FSV Gehäuse bedrohlich. Walthers Kopfball klatschte an den Innenpfosten, doch der Ball war immer noch heiß. Im Fünfer der Gäste ging es turbulent zur Sache. Nach einigem Gestochere von Schumann, Franke und Prägert hatte Bondia die Kugel sicher. Irre Aktion, Bunas Ausgleich war mittlerweile überfällig. Auch in der nächsten Szene hatte der Buna-Anhang der Torschrei schon auf den Lippen. Nach einer Gerber-Ecke von rechts köpfte René Rath ins lange Eck. Auf der Linie klärte ein Hettstedter (76.). Und es ging weiter nur in eine Richtung. Buna versuchte nun alles, schickte Innenverteidiger Holtz als zweiten Mann in die Spitze. Und so war es auch Holtz, der in der 82. Minute den nächsten Hochkaräter hatte. Gegen den herauseilenden Bondia setzte Holtz den Heber an, welcher neben den Kasten ging. Am Ende Siegen die Hettstedter aufgrund der zweiten Halbzeit glücklich, aber dank ihrer gnadenlosen Effektivität in Sachen ausnutzen der Fehler der SGB aber auch nicht unverdient. Die Bunesen können aber aufgrund der zweiten Halbzeit stolz auf sich sein und von dieser Leistung einiges für die anstehenden Aufgaben mitnehmen. Kommenden Samstag geht's zum aktuell bärenstarken FSV Bennstedt in den Saalekreis. Ob in der Folge vielleicht doch noch der Ausgleich gefallen wäre, bleibt Spekulation. Der Versuch eines Diagonalpasses von Pfeiffer misslang ordentlich. Hettstedt zeigte in dieser Szene, warum sie oben stehen und nahm Buna auf brutalste Art und Weise die Hoffnung. Beim Konter enteilte Braune auf der linken Seite, legte im Strafraum von der Grundlinie zurück auf Kudyba. Dieser zeigte anschließend auch, warum er in der Torschützenliste oben steht und nagelte die Kugel furztrocken aus 7 m in den Winkel (86.). Damit war das Spiel entschieden. Buna gab sich anschließend geschlagen, sodass die Partie in der Folge nur noch dahin plätscherte.

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