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SG Buna Halle
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19. SG BUNA - BSV Ammendorf II

Stadtoberliga-Saison 2013/2014
19. Spieltag, 15.03.2014 | 15:00 Uhr

 SG BUNA HALLE - BSV Halle-Ammendorf II 

1 : 1 (0:1)

 Thomas Schaffrath
 Eric-Dominik Weisbach, Florian Kassek


Tore: 0:1 Kuleßa (12. FE), 1:1 Walther (69.)

Zuschauer: 20

Aufstellung der SGB:

Althaus
[16]

Franke
[2]

Wachsmann
[3]

Schwarz
[14]

Wagner
[11]

Rath
[9]

Gerber
[6]

Pfeiffer
[10]

Sieb
[8]

Walther
[15]

Schumann
[4]


Wechsel:
Minute <- ->
61.
Schwarz

H. Volkhardt
61.
Wagner

Klüver


 Rath (7), Klüver (1), Schumann (2)


Aufstellung des BSV II:

Wissenbach - Pritzke, Reichert, Junghanns, S. Gruber - Rennert, Pusch, Kuleßa, Schnelle, C. Gruber - Ulana (75. Körner)



Alles beim Alten

Mit einem umkämpfen 1:1 trennten sich am heutigen Tage die Bunesen gegen den Tabellenführer BSV Halle-Ammendorf II. Damit bleibt die Verbandsliga-Reserve weiterhin mit einem Punkt Vorsprung an der Tabellenspitze. Der Gewinner des Spieltages ist allerdings der VfB Lettin, der den Rückstand auf die Spitze verkürzen konnte, auch weil Dölaus Zweite ebenfalls weiterhin nicht in die Gänge kommt und Remis spielte.
Die erste Halbzeit war von viel Kampf geprägt. Echte Torchancen blieben hüben wie drüben Mangelware, bis auf eine Szene, die das Spiel aber eine entscheidende Richtung gab. Das Spiel schrieb die 10. Spielminute: Nach einem leichten Ballverlust im Aufbauspiel wurde Ulana auf die Reise geschickt. Die schnelle und agile alleinige Sturmspitze setzte sich über links durch und brachte den Ball ins Strafraumzentrum zu Pritzke. Dieser erreichte den hohen Ball aber nicht, weil Pfeiffer gegen ihn klärte. Plötzlich Aufregung: Der Linienrichter  wedelte heftigst mit der Fahne, als würde er sich am Schwenken erfreuen. Sein deutliches Zeichen: Abseits, was aber aufgrund der Passkonstellation ohnehin niemals möglich war. Also beratschlagte sich Schiedsrichter Schaffrath mit seinem Assi und entschied zum Entsetzen der Bunesen auf Foulstrafstoß. Dabei wurde eine Bildungslücke in Sachen Regelkunde offenkundig. Denn Pfeiffer klärte zwar mit hohem Bein, traf seinen Gegenspieler aber zweifellos nicht. Heißt im Umkehrschluss, dass Pfeiffers Einsteigen 'gefährliches Spiel' darstellt und folglich einen indirekten Freistoß am Fünfer für die Gäste zur Folge hätte haben müssen. Stattdessen gab es zum Unverständnis der Huth-Männer Elfmeter, der natürlich auch nach wütenden Protesten Bestand hatte. Kuleßa ließ sich da nicht zweimal bitten und schickte Althaus in die falsche Ecke - 0:1 (12.). Obendrein spielte dieser Treffer den Gästen aus Ammendorf gleich doppelt und dreifach in die Karten. Denn diese reisten stark ersatzgeschwächt an die Lilienstraße. Die Verbandsliga-Reserve machte nun defensiv die Räume sehr eng. Im Spiel nach vorn wurde immer wieder Ulana gesucht, der die Bälle stark sicherte. Bunas Offensive muss sich in der ersten Halbzeit aber auch die Kritik gefallen lassen, dass aus der insgesamt spielerischen Überlegenheit viel zu wenig initiiert wurde. Auf eine echte Torchance mussten die Zuschauer da vergeblich warten. Allerdings gab es gleich reichlich Verwarnungen, fünf Stück an der Zahl.
Im zweiten Durchgang zeigte sich Buna dann etwas druckvoller und vor allem zielstrebiger. So ließ die erste Gelegenheit nicht lange auf sich warten. Sieb bediente Walther, der den Ball mit der Brust annahm, aber im Anschluss verzog. Nun spielten die Gäste aus Ammendorf mit Wind im Rücken. Jedoch machten auch sie aus diesem Bonus im zweiten Abschnitt zu wenig, um das vielleicht schon vorentscheidende 0:2 zu erzielen. Im Endeffekt blieben zwei Abschlüsse von Ulana aus knapp 18m, die beide den Kasten verfehlten. Doch auch Buna tat sich schwer im entscheidenden Bereich, dem Sechzehner, Torgefahr auszustrahlen. Bis zur 69. Minute lief das Huth-Team einem Rückstand hinterher. Doch dann kam ein hoher Ball in den Sechzehner, Schumann schraubte sich hoch und bediente per Kopf Walther mustergültig. Bunas Toptorjäger behielt die Ruhe und Übersicht vor Wissenbach und schob zum Ausgleich ein. Anschließend probierte es Buna das Spiel noch zu drehen. Doch weiterhin fehlten die echten Torchancen. Auch Ammendorf II konnte unter anderem aus einigen Freistößen keinen Nutzen mehr ziehen, sodass am Ende ein verdientes 1:1-Unentschieden zu Buche steht. Für die umkämpfte und zähe Begegnung stehen die insgesamt neun gelben Karten sinnbildlich.
Damit bleibt tabellarisch alles wie gehabt. Buna rangiert als Zweiter einen Zähler hinter den Ammendorfern und verpasste es erstmals die Tabellenspitze zu übernehmen. Am kommenden Samstag gastieren  die Bunesen dann beim PTSV Halle.

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