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SG Buna Halle
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27. FSV 67 Halle - SG BUNA

Landesklasse-Saison 2014/2015
27. Spieltag, 09.11.2015 | 15:00 Uhr


FSV 67 Halle - SG BUNA HALLE
0 : 2 (0:2)

 Christian Petzka
Carsten Ojeda Castaneda, Daniel Wagenhaus


Tore: 0:1 Walther (23.); 0:2 Walther (35.)

Zuschauer: 22

Aufstellung der SGB:
 
   
   

Bensch
[1]
René Rath
[14]
Franke (MK)
[2]
Schwarz
[3]
Schumann
[5]
Jens Rath
[9]
Prägert
[13]
Florian Sieb
[6]
Felix Sieb
[8]
Wagner
[11]
Walther
[15]
 
 
   

Wechsel:
Minute <- ->
71.

Walther


Prellwitz


  Wagner (57. Linienrichterbeleidigung)


Aufstellung des FSV:

Orlamünde – Kubik (43. Höpfner), Mertin (46. Saag), Faust, Krüger – Dosky (84. John), Seiferth (MK),  Kamen, Wagner – Sagne, Oudraogo

Walther-Doppelpack sichert vorzeitigen Klassenerhalt

Vier Spieltage vor Saisonschluss gastierten die Bunesen zum Neustadt-Derby beim FSV 67 Halle. Nachdem die Männer von der Lilienstraße durch den letztwöchigen Heimsieg gegen die LSG Ostrau wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt sammeln konnten, steckten die Hausherren mit 24 Punkten noch brenzliger im Tabellenkeller. Die Bunesen mussten im Laufe dieser Woche eine Hiobsbotschaft verkraften, denn beim Mittelfeldmotor Yves Pfeiffer ergab die MRT-Untersuchung nach der Verletzung aus der Vorwoche einen Kreuzbandriss mit zusätzlichem Meniskusschaden, wonach Pfeiffer wohl erst 2016 wieder einsatzbereit sein wird. Darüber hinaus standen Gerber (beruflich), Ilgner und Holtz (beide privat verhindert), Wachsmann (verletzungsbedingt) sowie Trainer Wolfgang Huth (Urlaub) nicht zur Verfügung. Nichtsdestotrotz war die Marschroute klar. Mit einem Sieg würde man den Klassenerhalt perfekt machen und zusätzlich den Gastgebern mehr Probleme für die verbleibenden Spiele bereiten.

Die Bunesen begannen mit einem ungewohnten 4-4-2, welches im Laufe des ersten Abschnittes auf ein 4-3-2-1 angepasst wurde. In der Anfangszeit versuchten die Gastgeber das Spiel zu kontrollieren und dann zunehmend mit langen Bällen ihre beiden schnellen Spitzen zu bedienen. Tormöglichkeiten blieben zunächst auf beiden Seiten aus. Die erste gute Chance hatte der FSV. Nach einer Flanke von Kamen nahm David Wagner das Leder direkt, woraufhin Jens Rath den abspringenden Ball von Linie rettete und im Nachschuss von Sagne ebenfalls den Ball vor der Torlinie abwehrte (19.). Nach einer Viertelstunde wurden nun auch die Gäste gefährlicher und ließen den Ball sehenswert in den eigenen Reihen laufen. Zudem konnten sie an diesem Tage in Punkto „Effektivität“ brillieren. Denn mit der ersten Tormöglichkeit gingen sie auch gleich in Front. Nachdem zunächst Tim Wagner noch beim Abschluss in letzter Sekunde geblockt werden konnte, gab es Eckball. Diesen flankte Felix Sieb mustergültig auf den Kopf von Marcus Walther, der unwiderstehlich einnickte (24.). Kurz darauf hatte Florian Sieb nach klasse Hereingabe von Walther die Möglichkeit auf das 0:2, doch Orlamünde parierte glänzend (29.). Besser machte es wiederum Walther. Schumann tankte sich auf der linken Seite durch und spitzelte das Leder zu Marcus Walther, der aus 30 m trocken und unhaltbar den Ball in „Tor des Monats“-Manier zum 0:2 in den Winkel schoss (36.). In dieser Phase bestimmten die Bunesen das Spielgeschehen nach Belieben und ließen in der neuformierten Viererkette bis auf zwei Distanzschüsse ohne weitere Gefahr nichts zu. Kurz vor dem Pausenpfiff traf Walther nach Vorlage von René Rath sogar noch ein drittes Mal, allerdings wurde das Tor aufgrund einer Abseitsentscheidung nicht anerkannt (43.).




Glück hatten die Gäste direkt nach Wiederanpfiff. Infolge eines platzierten Distanzschusses von Seiferth klatschte das Leder an den Innenpfosten und von dort rollte der Ball in die Hände von Bensch (49.). In einem alles in allem sehr fairen Spiel ohne gelbe Karten gab es nach 57 Minuten einen Aufreger. Im Rahmen einer Eckballentscheidung reklamierte Tim Wagner gegenüber dem Linienrichter seinen Unmut und bekam dafür die Rote Karte vom Unparteiischen Petzka. Dies war mit Sicherheit eine dumme Aktion und zudem erwies der Bunese damit seiner Mannschaft einen Bärendienst (57.). Allerdings waren die Hausherren auch in Überzahl kaum in der Lage Chancen zu kreieren. Die beste Möglichkeit auf den Anschlusstreffer hatte der eingewechselte Saag, der einen ungenügenden Abschlag von Bensch abfing und sofort abschloss. Der Gästekeeper machte jedoch seinen Fehler wieder gut und parierte mit Bravour (72.). Auf der anderen Seite hatte Felix Sieb die Riesenchance das Spiel endgültig zu entscheiden. Prägert erlief einen schon verloren geglaubten Ball von Rath und bediente Sieb, der überhastet und unbedrängt drüber schoss (78.). Nichtsdestotrotz ließen die Bunesen mittels einen starken mannschaftlich geschlossenen Leistung nichts mehr anbrennen und machten somit den Klassenerhalt perfekt.



Abgesehen vom Platzverweis gegen Wagner konnten die Männer aus der Lilienstraße einen gelungenen Sonnabend verbuchen. In den letzten drei Spieltagen können die Bunesen befreit aufspielen und noch ein paar Punkte sammeln. Am kommenden Pfingstwochenende empfangen sie die schon fast abgestiegenen Edderitzer.


| FS


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