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SG Buna Halle
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POKAL: Turbine - SG BUNA

Kicker-Arena-Stadtpokal des SFV Halle 2014/2015
Viertelfinale, 11.10.2014 | 13:30 Uhr

 Turbine Halle - SG BUNA HALLE 

2 : 1 n.V. (0:0; 1:1)

 Volker Lauer
 Fabian Seifert, Daniel Wagenhaus


Tore: 1:0 Ali (3.), 1:1 Rath (27.), 2:1 Gröger (96.)

Zuschauer: 45

Aufstellung der SGB:

Bensch
[1]

Holtz
[12]
 

Schumann
[3]

Schwarz
[14]
 

Franke (MK)
[2]

Gerber
[6]
 

Pfeiffer
[10]
 

Wagner
[11]

Rath
[9]

Klüver
[5]

Walther
[15]


Wechsel:
Minute <- ->
67.
Klüver

Schmidt
91.
Schwarz

Florian Sieb

 Wagner, Walther


Aufstellung von Turbine:

Weinhold - Voß, Donath (67. Borst), Nultsch, Gröger - Teichler (77. Garcia), Hoberg, Ali, Kindl (103. Hageneier) - Poblete, Hermsdorf


Abwehrschnitzer brechen das Genick

Nach einer hart umkämpften Pokalpartie ist für die Bunesen wieder einmal im Viertelfinale Endstation. Das 2:1 nach Verlängerung ließ enttäuschte Bunesen zurück. Abermals gelang nicht der Sprung unter die letzten Vier. Für Turbine war es die gelungene Revanche für die Niederlage am ersten Spieltag an der Lilienstraße.
Das Wetter trüb, der Rasen in beängstigend schlechten Zustand - Schon die äußeren Voraussetzungen ließen nicht auf einen Leckerbissen hoffen. Und auch die Spiele aus der Vergangenheit waren stets zähe Geschichten mit engem Ausgang. Trotzdem begann die Partie mit einem Paukenschlag. Nur zwei Minütchen waren gespielt, als sich Hermsdorf auf der linken Angriffsseite gegen die Buna-Defensive durchsetzte und einen flachen Ball in die Mitte brachte. Über den eigentlich harmlosen Ball drosch der noch schläfrig wirkende Schwarz und Ali hatte am zweiten Pfosten gelauert und keine Mühe dieses Geschenk aus 5m anzunehmen. Die Bunesen liefen also schon von Beginn an einem völlig unnötigen Rückstand hinterher. Erstmals betraten die Gäste aus Halle-Neustadt in der 12. Minute die Gefahrenzone der Hausherren. Nach einem Dribbling von Rath ergab sich für Klüver die Möglichkeit, Weinhold war aber auf dem Posten. Als Mitte der ersten Halbzeit Pfeiffer umgesäbelt wurde, war das der Startschuss für eine immer verbissener geführte Partie beider Mannschaften. So hatte Lauer alle Hände voll zu tun, die teilweise kniffligen Entscheidungen zu treffen. Doch insgesamt leitete der Unparteiische die Partie souverän. In der 27. Spielminute sorgte Rath dann für den insgesamt verdienten Ausgleich. Franke brachte von der rechten Seite den Ball flach ins Zentrum, wo sich Walther zunächst nicht recht entscheiden konnte, ob er das Leder per Kopf oder Fuß nimmt. Den leicht abgefälschten Ball drückte Rath am langen Pfosten dann über die Linie - aus abseitsverdächtiger Position. Bis zur Pause ergab sich ein Geplänkel zwischen den Strafräumen, ohne echte Torraumszene. Doch mit dem Pausenpfiff hätte Walther seinen Mannen zum psychlogisch wichtigen Zeitpunkt in Front schießen können. Einen langen Abschlag erreichte Klüver nicht, Walther startet in den Rücken der Abwehr und tauchte alleinvor Weinhold auf. Aus halblinker Position scheiterte er aber kläglich und schoss am Kasten deutlich vorbei.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Männer von der Lilienstraße die erste Gelegenheit. Walthers Flanke von der linken Seite erreichte Rath nur geradeso, sodass dieser seinen Kopfball nicht mehr genauer platzieren konnte und neben den Weinhold-Kasten setzte. Das Spiel hatte bis zur Schlussphase dann wenig Highights zu bieten. Viele Fouls unterbrachen den Spielfluss immer wieder. Beide Teams gelang aus dem Spiel heraus wenig. Pfeiffers Fernschuss landete auf der Laufbahn und Schmidts Distanzschuss war für Weinhold leichte Beute. Doch in der Schlussminute war es dann Bensch zu verdanken, dass man überhaupt die Verlängerung erreichte. Erst parierte Bunas Schlussmann einen abgefälschten Freistoß. Anschließend machte sich Bensch gegen den völlig blank stehenden Borst, der aus einem Durcheinander nach einer Flanke profitierte, ganz breit und bewahrte seine Jungs vor dem K.o. Und auch bei der anschließenden Ecke brannte es lichterloh in der Buna-Abwehr. Wieder war Borst am zweiten Pfosten frei. Dessen Rakete aus 8m hielt Bensch mit einem Neuerreflex weltklasse. Danach war die reguläre Spielzeit abgelaufen.
So hieß es für beide Teams nachsitzen in der Verlängerung. Und auch diesmal dauerte es leider nicht lange, bis Bunas Schläfrigkeit nach Standards bitterböse bestraft wurde. Aus den vorangegangenen Unzulänglichkeiten nicht lernend, profitierte Gröger in der 96. Minute vom Tohuwabohu vor Benschs Kasten und drückte das Leder aus Nahdistanz über die Linie. Wieder so ein Geschenk, wieder war die Enttäuschung riesig. Zu einfach fallen die Tore einfach, sodass man sich um den Lohn der ganzen Mühen bringt. Endgültig den Deckel auf die Partie hätte Hermsdorf machen können, doch Bensch war hellwach und gewann das Sprintduell gegen den Angreifer von Turbine. Bis zur Pause fiel Buna nichts entscheidendes mehr ein.
Und auch nach dem Seitenwechsel fehlte die Durchschlagskraft den Bunesen, sodass es beim enttäuschenden 2:1 für die Hausherren vom Felsen blieb. So ist abermals im Viertelfinale Endstation für die Neustädter. FürTurbine geht derTraum vom Pokalsieg dagegen weiter.

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