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21. SG BUNA - Dölau

Landesklasse-Staffel 4 - Saison 2012/2013
21. Spieltag, 06.04.2013 | 15:00 Uhr


 SG BUNA HALLE - SV Blau-Weiß Dölau 

1:6 (0:3)


Tore: 0:1 Richter (10.), 0:2 Bennewitz (29.), 0:3 Bennewitz (39.), 0:4 Bennewitz (65. FE), 0:5 Wildenhain (77.), 0:6 Bennewitz (86.), 1:6 Sieb (90.)

Zuschauer: 67

Aufstellung der SGB:

Althaus
[1]

Schumann
[3]

Franke
[2]

Schwarz
[14]

M. Volkhardt
[13]

Rath
[9]

Walther
[15]

Sieb
[8]

Pfeiffer
[10]

Gerber
[6]

Wagner
[11]


Wechsel:
Minute <- ->
46.
Pfeiffer

Bensch
46.
Schwarz

Klüver



 Wagner, M. Volkhardt, Rath


Aufstellung Blau-Weiß Dölau:

Bellstedt - Helling, Schnerr, Richter (Sabath) - Pfeifer, John, Plato (69. Barczyk), Brylok (75. Pelz), Ritter - Wildenhain, Bennewitz



Dölauer führen Bunesen vor


Am vergangenen Wochenende wurde endlich wieder in der Landesklasse gespielt. Dabei empfingen die Bunesen den unumstrittenen Tabellenführer aus Dölau. Nachdem man im Hinspiel den Blau-Weißen ein 0:0 abrang, rechneten sich die Huth-Männer auch diesmal etwas aus.

Von Beginn an begann der Favorit mit einem Übergewicht. Buna beschränkte sich zunächst auf die Defensivarbeit. Den ersten Schuss der Partie hatte Ritter auf dem Fuß. Jedoch verzog er in der 4. Minute. Die Bunesen waren vor allem bei den Zweikämpfen im Mittelfeld zhauf nur 'zweiter Sieger', wodurch die Gäste viel zu oft schnell in die Spitze spielen konnten.
So lief es auch in der 10. Minute. Nach einem von Ritter wurde Thomas Richter bedient. Dieser ließ zunächst zwei Bunesen ins Leere laufen, ehe er trocken von der Strafraumgrenze zum 1:0 aus Dölauer Sicht abzog. Kurz darauf ergab sich aber auch für die Gastgeber eine gute Möglichkeit. Pfeiffer spielte durch die Gasse in den Lauf des gestarteten Gerber. Dieser fand aber seinen Meister in Schlussmann Bellstedt. Den Abpraller nahm Wagner per Fallrückzieher - drüber (18.). Auch die nächste Gelegnheit hatten die Hausherren. Wieder war es Gerber, der nach einem indirekten Freistoß diesmal knapp neben das Tor zielte (22.).
Wenig später bekam das Huth-Team dann zunächst eine Lehrstunde im Kontern und dann im Verwerten der Torchancen. In der 29. Minute wehrte zunächst Sieb nach einem Buna-Freistoß am Dölauer Strafraum mit dem Kopf nur ungenügend ab. Ritter startete den Turbo, überlief mit dem Ball am Fuß gleich zwei Bunesen und hatte vor dem Tor auch noch das Auge für den besser postierten Bennewitz, welcher zum 2:0 einschob.
In der Folgezeit taten sich Gastgeber vor allem bei den gut getimten Flugbällen von Libero Schnerr. Zu oft verlor man die Kopfballduelle und gewann man sie doch, so kam der abspringende Ball fast immer auf einen blau-weißen Fuß. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff sorgte wiederum Tormaschine Bennewitz für die endgültige Entscheidung. Dölau spielte sich sehenswert in den Sechzehner, wo zunächst Althaus noch gegen Ritter parieren konnte, aber unfreiwillig für Bennewitz auflegte. Dieser drückte den Ball mit etwas Glück über die Linie. 0:3 - auch der Pausenstand. Kurz vor dem Halbzeitpfiff bewahrte Althaus seine Jungs noch vor dem 0:4 - Wildenhain zog ab.

Mit der Bürde eines 0:3 starteten die Bunesen dann in die zweite Halbzeit, in der sie zunächst auf Augenhöhe agieren konnten. Dennoch konnte der Eindruck nicht von der Hand gewiesen werden, dass die Gäste aus Dölau gefühlt mindestens zwei Gänge rausgenommen hatten. Die beste Möglichkeit in dieser Phase entsprang nach einem Freistoß von Mike Volkhardt. Sein auf den kurzen Pfosten getretener Standard fand Siebs Kopf. Seinen Ball konnte Bellstedt mit Bravour entschärfen. Nach einer Viertelstunde kamen die Dölauer aber wieder in Fahrt und Buna rannte wieder mehr und mehr hinterher. Folgerichtig fiel in der 65. Minute das 0:4. Wer sonst außer Marcel Bennewitz sollte diesen Treffer auch erzielen. Die Buna-Defensive bekam den Ball nicht hinten raus, sodass aus dem Gestochere heraus Klüver Bennewitz zu Fall brachte - klare Sache: Foulelfmeter. Der gefoulte trat selbst an und verwandelte souverän. 
In der Folge gaben sich die Bunesen fast auf. Die taktische Grundordnung wurde völlig über den Haufen geworfen. Dölau ließ Chancen durch Pelz, Pfeifer und Bennewitz aus und vergab es noch früher auf 0:5 zu erhöhen. In der 77. Minute war es dann aber doch passiert. Der sympthomatischste Treffer der ganzen Partie: Wildenhain, der bei seinem Dribbling in den Strafraum nur freundlich begleitet wurde, schlenzte den Ball aus 14 Metern sehenswert ins lange Eck. Auch bei diesem Treffer konnte Althaus nichts mehr ausrichten. Kurz darauf traf Pelz  nur das Lattenkreuz.
Kurz vor Ultimo durfte Bennewitz nochmal ran. Zunächst hielt Althaus einen Schuss von Pfeifer noch sensationell, um den gehaltenen Ball unfreiwillig perfekt auf Bennwitz zu servieren. 0:6 und Bennwitz erhöhte sein persönliches Konto auf 28 Treffer. Den Ehrentreffer der Partie hob sich dann Felix Sieb auf. Frei nach dem Motto "das letzte Tor gewinnt", schlenzte er einen Freistoß aus 25 Metern sehenswert um die Mauer und "verkürzte" auf 1:6.

Nach dieser desaströsen Vorstellung der Bunesen gegen zugegeben überragende Dölauer rutschen die Neustädter immer tiefer in den Abstiegsstrudel. In den kommenden Aufgaben braucht das Huth-Team unbedingt einen Befreiungsschlag, um sich endlich aus der misslichen Lage schießen zu können. Vor allem die Art und Weise, wie sich die Bunesen präsentierten, sollte zu denken geben. Am kommenden Wochenende müssen die Neustädter in Reußen ran - einfacher wird das auch nicht.

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